Jugendriege Wegenstetten bewegt


Mit einem 56-Plätzer-Car voller aufgeweckter Mädchen und Jungs fuhren zehn Mitglieder der Jugendförderung (Jufö) Wegenstetten nach Sörenberg. Nach einer kurzen Gondelfahrt entdeckten vor allem die kleineren Kinder voller Freude den riesigen Alpenspielplatz. Neben einem Kletter-Irrgarten fand trotz den tiefen Temperaturen die Wasserfähre/Floss und die Wasserkippe besondere Aufmerksamkeit. Aber auch die einzelnen Staumöglichkeiten, Balancierwege und Klettergerüste liessen keine lange Weile aufkommen. Dank einem toll angelegten Forscherparcour konnten spezielle Suchrätsel gelöst werden – was die einen aber nicht von den abwechslungsreichen Spielgeräten weglocken konnte. Riesige Holzlibellen, Frösche oder Grillen zeigten auf, welche Tiere in einem Moor lebten. Für wissbegierige Kinder hatte es Puzzle zum Zusammenstellen und interessante, kindgerechte Infotafeln. Überall federte der Boden und die Kinder genossen den Bach und der für uns untypische Rottannen-Wald. Die feine Suppe und die Würste wurde so schnell wie möglich verzehrt, damit sofort weitergespielt werden konnte.  Am Nachmittag  fuhren die Grösseren talabwärts mit der Gondel oder mit dem Bikeboard (Trottinet). Der Hochseilpark stand bei ihnen auf dem Programm. Wir hatten die „Schulreise-Runde“ reserviert. Mit 15 KIDS wurden an drei verschiedenen Stationen geklettert. Bei der „Plattform“ mussten die anderen Stationen über verschiedene Hindernisse erreicht werden (Reifen, Balken, Seile oder Netze). Beim Teamerlebnis „Riesenschaukel“ wurde ein Kind von der restlichen Gruppe in die Höhe gezogen und dieses konnte sich ausklinken und sich dann auspendeln lassen. Der „Flying Fox“ musste durch zwei Leiter-Aufstiege in einer richtig gewachsene Rottanne verdient werden – endlich am Ziel angekommen wurden die Fliegenden Füchse in ein Seil gehängt und konnten paralell zu zweit an den Hang rüber gleiten.

Für die Kleineren galt es, auf einem lockeren Spaziergang den Sonnentauweg zu entdecken. Einzelne Stationen boten ganz neue Einblicke in die Moorlandschaft von nationaler Bedeutung. Entweder waren es ruhige Momente in den speziellen Baumschaukeln, oder auf den Holzliegestühlen – oder man blickte durch Ferngläser. Die meisten Kinder mussten richtig gebremst werden, am liebsten hätten sie alles auf einmal entdeckt.

Die Wolken am Himmel wurden immer grösser. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit: Für die Nicht-Kletterer war als Überraschung die Rodelbahn auf dem Programm. Leider kam der Regen 15 Minuten zu früh, und nicht mehr alle schafften die zweite Talfahrt – aus Sicherheitsgründen wurde die Rodelbahn gesperrt. Um uns vor dem zum Glück einzigen Regen an diesem Tag zu schützen, fanden wir bei Schwimmbad-Gartenrestaurant Unterschlupf – die wetterfesten und gut ausgerüsteten Kinder hielt es aber nicht lange unter Dach – auch bei der angrenzenden Minigolf-Bahn hatte es einen spannenden Spielplatz und es konnten sogar richtige Frösche beobachtet werden. Um halb fünf trafen sich beide Gruppen wieder und fuhren erschöpft aber rundum zufrieder zurück in’s Fricktal.

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